Standpunkt: Drohneneinsatz

Vor dem Hintergrund der rasanten technologischen Entwicklung im Bereich der sogenannten UAVs (Unmanned Aerial Vehicles) - zu Deutsch: Flugdrohnen - definieren die EU-Vorgaben der neuen Drohnenverordnung (2019/947 und 2020/746) zu beachtende einheitliche Grundregeln für alle EU-Länder. Ergänzend dazu gibt es länderspezifische Vorgaben, die zusätzlich erfüllt werden müssen und zu denen das BMVI einen Referentenentwurf erstellt hat, der derzeit erörtert wird.

Auch der zukunftsorientierte Weinsektor, der an innovativen technologischen Entwicklungen ein praktisches Interesse hat - Stichwort »Pflanzenschutz im Steillagenweinbau« z.B. - möchte diese modernen Verfahren in der Praxis nutzen können.

Aus einschlägiger Erfahrung ist es mir daher besonders wichtig, dass unsere nationale Regelung zum UAV-Einsatz nicht zu Wettbewerbsverzerrungen führt, es praxisorientierte und bürokratisch schlanke Anwendungsgenehmigungsverfahren gibt, damit ein Drohneneinsatz nicht auf das Sammeln von Flächendaten begrenzt wird.

Heinz-Uwe Fetz

DWV-Vizepräsident