Standpunkt: Corona – quo vadis?

Die Corona-Krise hat weiterhin große Auswirkungen auf den Weinsektor.

Der Horeca und der Tourismussektor laufen nun zwar langsam wieder an, aufgrund der weiterhin notwendigen Abstandsregeln werden aber viele über den Sommer geplante Events abgesagt. Dies führt zu schweren finanziellen Einbußen bei den Erzeugern. Wir begrüßen die Einführung von Flexibilitäten für den Weinsektor auf europäischer Ebene und auch den Einsatz des EU-Parlamentes, sind aber der Ansicht, dass die Krise noch lange nicht überwunden ist. Es fehlen weiterhin die nötigen zusätzlichen EU-Mittel, um möglicherweise notwendige Maßnahmen umzusetzen. Wir werden die Entwicklung der Pandemie und die Ernte abwarten müssen, um eine genauere Einschätzung vornehmen zu können. Wir fordern aber die europäischen Institutionen und auch unsere Regierung eindringlich auf, im Herbst bereit zu sein, um unsere Erzeuger bei der Bewältigung dieser beispiellosen Krise zu unterstützen.