Standpunkt 6/2020: Insektenschutz

Die Bundesministerinnen Klöckner und Schulze haben letzte Woche zu einem Runden Tisch zum Aktionsprogramm Insektenschutz nach Berlin eingeladen, an dem ich für den Deutschen Weinbauverband teilgenommen habe.

Themenschwerpunkt war die geplante Einschränkung beim Pflanzenschutz in Schutzgebieten, die nach einer Umfrage des DWV bei seinen Mitgliedern rund 20 Prozent der deutschen Rebfläche ausmachen, damit ca. 20.000 Hektar Weinberge betreffen. Betriebe, die Rebflächen in Schutzgebieten haben, müssen bei einem eingeschränkten Pflanzenschutz mit negativen Auswirkungen rechnen. Ich habe deutlich gemacht, dass auch die Grundstückswerte tangiert werden, Ernteeinbußen in Wert und Qualität vorprogrammiert sind und Verluste an Kunden und Marktanteilen drohen, wenn kein bedarfsorientierter Pflanzenschutz mehr möglich sein sollte. Das Aktionsprogramm lehne ich daher nachdrücklich ab.