Wie kann Wettbewerbsfähigkeit für europäische Weine verbessert werden? „Brain-Storming“ mit EU-Kommissarin Fischer Boel

EU-Kommissarin Mariann Fischer Boel will heute mit rund 150 Vertretern der Weinwirtschaft, des Handels, der Gastronomie und der Verbraucher eine Reform der Europäischen Wein­marktorganisation diskutieren. Anlass für die Reformüberlegun­gen sind die Verschlechterung der Außenhandelsbilanz der europäischen Weinwirtschaft gegenüber Drittländern, der Preisverfall auf einigen EU-Märkten sowie das unzureichende Funktionieren der geltenden Rahmenbedingungen, um die Wettbewerbssituation der europäischen Weinerzeuger zu verbessern. Der Deutsche Weinbauverband erwartet von der Reformdebatte eine nachhaltige Neuorientierung der Wein­marktorganisation.

EU-Kommissarin Mariann Fischer Boel will heute mit rund 150 Vertretern der Weinwirtschaft, des Handels, der Gastronomie und der Verbraucher eine Reform der Europäischen Wein­marktorganisation diskutieren. Anlass für die Reformüberlegun­gen sind die Verschlechterung der Außenhandelsbilanz der europäischen Weinwirtschaft gegenüber Drittländern, der Preisverfall auf einigen EU-Märkten sowie das unzureichende Funktionieren der geltenden Rahmenbedingungen, um die Wettbewerbssituation der europäischen Weinerzeuger zu verbessern. Der Deutsche Weinbauverband erwartet von der Reformdebatte eine nachhaltige Neuorientierung der Wein­marktorganisation.

 

DWV-Generalsekretär Dr. Rudolf Nickenig umreißt die deut­sche Position folgendermaßen: „In einer immer größer werden­den Europäischen Union müssen die Zuständigkeiten für die Weinmarktorganisation von der Brüsseler Bürokratie so weit wie möglich in die Weinbauregionen der Mitgliedstaaten verla­gert werden. Regionale Programme zur Verbesserung der Pro­duktions-, Erfassungs- und Vermarktungsstrukturen müssen die Brüsseler Interventionsprogramme weitgehend ersetzen. Bei den Herstellungs- und Bezeichnungsregeln müssen Antworten gegeben werden, die die Wettbewerbsfähigkeit der europäi­schen Weine gegenüber der Neuen Welt verbessern. Wir müs­sen aus der Defensive heraus und brauchen offensive Strate­gien und Visionen!“