Weinmarkt Nachfrage nach deutschem Wein zieht an

Deutschland zählt mit einem inländischen Nachfragevolumen von fast 20 Mio. hl zu den größten Weinmärkten weltweit. Über den Jahresverlauf werden hierzulande pro Kopf der Bevölke­rung rund 23 Liter Still- und Schaumweine nachgefragt. Damit ist unterlegt, dass sich das Interesse für Wein in den letzten Jahren auf einem hohen Niveau eingependelt hat, was ange­sichts der aktuell gesamtwirtschaftlich noch schwierigen Lage keine Selbstverständlichkeit ist, sondern vielmehr als Erfolg gewertet werden kann.

Deutschland zählt mit einem inländischen Nachfragevolumen von fast 20 Mio. hl zu den größten Weinmärkten weltweit. Über den Jahresverlauf werden hierzulande pro Kopf der Bevölke­rung rund 23 Liter Still- und Schaumweine nachgefragt. Damit ist unterlegt, dass sich das Interesse für Wein in den letzten Jahren auf einem hohen Niveau eingependelt hat, was ange­sichts der aktuell gesamtwirtschaftlich noch schwierigen Lage keine Selbstverständlichkeit ist, sondern vielmehr als Erfolg gewertet werden kann.
Deutschland ist nicht nur ein traditionsreiches Weinbauland, sondern international auch das größte Weinimportland. Der sukzessive Abbau von Handelsschranken, die Ausdehnung des Weinanbaus in den Ländern der Neuen Welt bis hin zur logisti­schen Vernetzung der Warenströme rund um den Globus sind wesentliche Gründe dafür, dass der heutige Weininteressent in Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Vollen schöpfen kann. Der Wettbewerb der heimischen Winzer mit dem internationalen Weinangebot ist dementsprechend inten­siv. DWV-Präsident Norbert Weber hebt daher mit Stolz hervor, dass die deutschen Winzer angesichts dieser Herausforderun­gen nicht den Kopf in den Sand gesteckt, sondern sich auf die­sen Wettbewerb erfolgreich eingestellt haben. Mit dem intensi­ven Engagement, das Qualitätsniveau der Weine anzuheben, der Bereitschaft auf die heutigen Wünsche der Verbraucher aktiv einzugehen, sich modernen Marketingerfordernissen zu stellen, ist der deutsche Weinbau auf einem guten Weg, sich im Umfeld der internationalen Weinwelt erfolgreich zu behaupten. Norbert Weber führt als Beweis dafür die positiveAbsatzent­wicklung für deutsche Weine sowohl im Inland wie auch im Ausland an.
Während in den zurückliegenden Jahren der Rotweinabsatz boomte, an dem auch deutsche Rotweine beachtlich partizi­pierten, weisen jüngere Marktstudien auf ein wieder zuneh­mendes Interesse auch für Weißweine hin. Für Deutschland, als ursprünglich klassischem Weißweinland, tun sich damit sehr gute Zukunftschancen auf. Denn nach einer Zeitspanne, in der das Verbraucherinteresse auf kräftige, dominante Weinstile stand, verstärkt sich heute das Interesse wieder für filigranere Weine mit feinfruchtigem Aromenprofil. Die international anstei­gende Nachfrage nach deutschen Rieslingen, als der Leitreb­sorte für diesen Weinstil, ist dafür ein Indikator. Im Inland ist die Weltoffenheit der deutschen Weinliebhaber zwar ungebrochen, gleichzeitig gewinnt deutscher Weine wieder Marktanteile, so­wohlim Segment des guten Preis-/Leistungsverhältnisses als auch peu à peu im Topsegment der Kultweine. DWV-Präsident Norbert Weber ist daher zuversichtlich, dass nicht zuletzt auf­grund fachlich hervorragend ausgebildeter Nachwuchskräfte, motivierter und rühriger Winzer, einem kontinuierlichen Quali­tätstreben sowie den aktuellen Impulsen, das Potential der Weinbaukulturlandschaften besser auszunutzen, gute Entwick­lungschancen für die gesamte deutsche Weinwirtschaft gege­ben sind.