Weinbaupräsident Weber begrüßt weinbaupoliti­sche Ziele der Bundesregierung Weinjahrgang 2009 klein aber oho!

Der Präsident des Deutschen Weinbauverbandes, Norbert Weber, hat anlässlich der DLG-Bundeswein­prämie­rung begrüßt, dass im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung weinbaupolitische Ziele zur Förderung und Entwicklung der deutschen Weinbau­kultur vereinbart wurden.

Der Präsident des Deutschen Weinbauverbandes, Norbert Weber, hat anlässlich der DLG-Bundeswein­prämie­rung begrüßt, dass im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung weinbaupolitische Ziele zur Förderung und Entwicklung der deutschen Weinbau­kultur vereinbart wurden. Mit Blick auf die anstehende Evaluierung der EU-Weinmarktreform in Brüssel be­wertet Weber es als wichtige Erklärung der neuen Bundesregierung, sich für den Erhalt des Pflanzrech­tesystems einzusetzen. Denn die EU-Kommission will ab 2016 den Anbau auf allen Flächen gestatten, während bisher Mindestkriterien im Sinne des Quali­tätsweinbaus zu erfüllen sind. Weber begrüßt auch das Bekenntnis der Bundesregierung zu einem effek­tiven Gemeinschaftsmarketing und zur Exportförde­rung. „Dies sind wichtige Voraussetzungen, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, der sich nirgendwo so hart zeigt, wie auf dem deutschen Markt!“, betont Weber. Denn jährlich werden rund vierzehn Millionen Hektoliter Wein importiert, während die deutsche Weinernte sich durchschnittlich nur auf 9,9 Millionen Hektoliter beläuft, von denen etwa zwei Millionen auf hart umkämpfte Auslandsmärkte expor­tiert werden. „In diesem Jahr haben wir mit knapp neun Millionen Hektoliter eine vergleichsweise kleine Ernte, aber von überdurchschnittlich guter Qualität einbringen können!“, unterstreicht Weber.