Klimabedingungen bei Ökoweinen berück­sichtigen!

Bei der gestrigen Sitzung der Fachgruppe Wein von COPA COGECA, dem Dachverband der europäischen Erzeuger und Genossenschaften, kam es zu einer kontroversen Aussprache über die sog. Öko-Verordnung. Aufgrund von Vorarbeiten, an denen sich der Deutsche Weinbauverband in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsverbänden ECOVIN und Deutscher Raiff­eisenverband engagiert beteiligt hatte, hatte das Sekretariat von COPA COGECA eine ausgewogene Stellungnahme vorbe­reitet. Sie berücksichtigte insbesondere die unterschiedlichen Klimabedingungen in der Europäischen Union bei der Festle­gung der önologischen Verfahren für die Herstellung von Bio­weinen. Außerdem wurde gefordert, eine Kohärenz bei den Kennzeichnungsvorschriften für konventionell und ökologisch hergestellte Weine sicherzustellen.

Bei der gestrigen Sitzung der Fachgruppe Wein von COPA COGECA, dem Dachverband der europäischen Erzeuger und Genossenschaften, kam es zu einer kontroversen Aussprache über die sog. Öko-Verordnung. Aufgrund von Vorarbeiten, an denen sich der Deutsche Weinbauverband in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsverbänden ECOVIN und Deutscher Raiff­eisenverband engagiert beteiligt hatte, hatte das Sekretariat von COPA COGECA eine ausgewogene Stellungnahme vorbe­reitet. Sie berücksichtigte insbesondere die unterschiedlichen Klimabedingungen in der Europäischen Union bei der Festle­gung der önologischen Verfahren für die Herstellung von Bio­weinen. Außerdem wurde gefordert, eine Kohärenz bei den Kennzeichnungsvorschriften für konventionell und ökologisch hergestellte Weine sicherzustellen. Der Vorstoß der italieni­schen Delegation, die erlaubten Sulfitgehalte für ökologische Weine deutlich niedriger festzusetzen, wurde von allen anderen Delegationen abgelehnt. DWV-Präsident Norbert Weber: „Wir konnten mit Zufriedenheit feststellen, dass abgesehen von den italienischen Verbänden alle anderen Kollegen, ob aus den süd-, mittel- oder osteuropäischen Mitgliedstaaten, unsere Po­sition unterstützt haben. Wenn wir die Weinherstellung nicht zu einem witterungsunabhängigen Industrieprodukt machen wol­len, dann müssen auch die unterschiedlichen klimatischen Be­dingungen in den zwanzig Weinbau erzeugenden Ländern der Europäischen Union berücksichtigt werden. Wir hoffen, dass diese Haltung, die von der großen Mehrheit der europäischen Erzeuger- und Genossenschaftsorganisationen getragen wird, jetzt auch bei der Europäischen Kommission berücksichtigt wird!“