Europäische Weinbranche kündigt Aufklärungsprogramm zu moderatem Weinkonsum an

Der europäische Weinsektor, vertreten durch das Comité Vins (CEEV), und der Deutsche Weinbauverband (DWV) reagierten sehr positiv auf die gestern von der EU-Kommission angekün­digte Strategie, die Mitgliedstaaten darin zu unterstützen, ris­kanten und schädlichen Alkoholkonsum zu reduzieren sowie Aufklärung und Bewusstseinsbildung über die Vorzüge eines moderaten und verantwortungsvollen Umgangs mit Alkohol zu betreiben. Die Verbände sprachen sich dafür aus, „einen akti­ven Part bei dieser Lösung“ zu übernehmen.

Der europäische Weinsektor, vertreten durch das Comité Vins (CEEV), und der Deutsche Weinbauverband (DWV) reagierten sehr positiv auf die gestern von der EU-Kommission angekün­digte  Strategie, die Mitgliedstaaten darin zu unterstützen, ris­kanten und schädlichen Alkoholkonsum zu reduzieren sowie Aufklärung und Bewusstseinsbildung über die Vorzüge eines moderaten und verantwortungsvollen Umgangs mit Alkohol zu betreiben. Die Verbände sprachen sich dafür aus, „einen akti­ven Part bei dieser Lösung“ zu übernehmen.

 

„Wir sind davon überzeugt, dass es auch ein Anliegen der Wirtschaft ist, ein „gesundes Europa“ zu fördern und dass Wein ein Teil davon ist.“, sagte der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Wein und Gesundheit des CEEV George Sandeman. „Der Weinsektor fühlt sich dazu verpflichtet, seinen Beitrag zur Ver­ringerung alkoholbedingter Schäden zu leisten.“

Um dies zu tun, will die europäische Weinwirtschaft eine füh­rende Rolle bei der Werbung für einen moderaten und verant­wortungsbewussten Alkoholkonsum übernehmen und sich da­für einsetzen, Missbrauch und exzessiven Konsum alkoholi­scher Getränke zu verhindern. Dabei wollen die Vertreter des europäischen Weinsektors effektiv und konstruktiv mit den zu­ständigen Behörden und Akteuren zusammenarbeiten.

Die Maßnahmen, die die EU-Kommission vorschlägt, beinhal­ten eine breit angelegte Informations- und Aufklärungskam­pagne zu den Auswirkungen eines missbräuchlichen und ge­sundheitsschädigenden Alkoholkonsums, aber auch Empfeh­lungen für einen angemessenen Alkoholkonsum, so dass die EU-Bürgern in die Lage versetzt werden, selbst Entscheidun­gen zu treffen. Zu den Maßnahmen gehört auch die Absicht der Kommission, keine weiteren Legislativvorschläge zu machen, sondern die Mitgliedstaaten darin zu unterstützen, ihre beste­henden Gesetze und Verordnungen tatsächlich einzusetzen.

Mit dem Ziel, ein Risikobewusstsein zu schaffen, plant die eu­ropäische Weinbranche in Zusammenarbeit mit nationalen Or­ganisationen breit angelegte und sorgfältig umgesetzte Aufklä­rungsprogramme zur Gesundheitsförderung und bewussten Lebensführung.

Die Strategie des europäischen Weinsektors für einen verant­wortungsvollen Konsum wurde der Generaldirektion SANCO im August vorgelegt, die darauf positiv reagierte. Die Strategie be­ruht darauf, die europäischen Weinerzeuger als Aufklärer für einen moderaten und verantwortungsvollen Weinkonsum ein­zusetzen.

„Die deutsche Wein- und Sektbranche ist bereit, die Konzep­tion des europäischen Dachverbandes CEEV in eine nationale Konzeption für Wein und Sekt umzusetzen.“, erläutert der Ge­neralsekretär des DWV, Dr. Rudolf Nickenig. „Wir setzen auf Prävention, Aufklärung, Erziehung und Information, damit Wein und Sekt verantwortungsvoll und gesundheitsbewusst genos­sen werden. Mit unseren Produkten darf es weder ein riskantes under-age-drinking noch binge-drinking geben! Wir werden un­sere Aussagen auf den unabhängigen Sachverstand der Deut­schen Weinakademie stützen.“, kündigt Nickenig an.