Europäische Weinbauregionen üben Druck auf EU-Agrarminister aus Forderung nach Überarbeitung der Kommissionsvorschläge zur Weinmarktreform

Der Deutsche Weinbauverband (DWV) unterstreicht aus Anlass der Beratungen der Agrarminister der EU am 16. Juli in Brüssel seine ablehnende Haltung gegen die Kommissionsvorschläge und fordert erneut, diese der EU-Kommission zur Überarbei­tung zurückzuweisen.

Der DWV unterstützt die Haltung von Bundesminister Seehofer, der eine politische Orientierungsdebatte gefordert hat, um die großen Linien des Vorschlags zu erörtern, bevor sich die Ex­perten mit den technischen Details befassen.

In diesem Sinne unterstützt der DWV die Initiative der Ver­sammlung der Weinbauregionen Europas (AREV), diese Über­arbeitung der EU-Kommissions-Vorschläge in einer Begegnung mit mehreren Ministern europäischer Mitgliedstaaten zum Auftakt der Diskussionen im EU-Ministerrat einzufordern.

Unter dem Motto „Europas Winzer machen mobil“ werden Vertreter aus fast allen deutschen Weinbaugebieten mit ihren Kollegen aus mehreren europäischen Weinbauregio­nen am Treffen in Brüssel teilnehmen. Der DWV betrachtet diese Zusammenkunft in Brüssel als erste Stufe des Protestes. Falls der EU-Ministerrat nicht den Forderungen von AREV folgen wird, werden weitere Aktionen folgen.